Die Neue Berliner Musikzeitschrift

Für immer mehr Menschen spielt die Musik in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Es ist hier aber längst nicht mehr nur die Musik selbst, die heutige Musikanhänger interessiert. Auch sind es die vielen Vertreter der vielen Musikrichtungen, die sich auch aufgrund der verschiedenen Geschmäcker der heutigen Zeit entwickelt haben, ebenso wie auch die Veranstaltungen und sonstigen Ereignisse innerhalb der jeweiligen Musikrichtung, die uns heute interessieren.
Es sind hier heute die vielen Musikzeitschriften, die uns mit eben jenen Informationen versorgen und uns so immer auf dem Laufenden halten. Doch gerade aufgrund der vielen Musikrichtungen, die man heute finden kann, findet man heute natürlich auch viele verschiedene Musikzeitschriften und eine dieser Musikzeitschriften ist heute die Neue Berliner Musikzeitung – kurz NBMz. Bei dieser Musikzeitschrift handelt es sich um eine musikalische Fachzeitschrift, die von 1847-1896 bei Bote & Bock erschien. Als Fortsetzung der Berliner musikalischen Zeitung, die in den Jahren von 1844-1847 unter Carl Gaillard herausgegeben wurde, galt sie damals als die wichtigste Musikzeitschrift Berlins. Gegründet wurde diese Musikzeitschrift durch Dr. Gustav Bock – einem damaligen Vorstandsmitglied des Verlages.
Zu den Themengebieten der Neuen Berliner Musikzeitung gehörten ausführliche Berichte über das Musikleben in Berlin, ebenso wie auch über das Musikleben in anderen Städten Deutschlands und Europas. Damit gehörte diese Musikzeitschrift neben der Allgemeinen Musikalischen Zeitung und der Neuen Zeitschrift für Musik zu den einflussreichsten Fachzeitschriften in den deutschen Ländern und auch als Publikationsorgan des Berliner Tonkünstler-Vereins hatte sie einige Bedeutung. Im Laufe der Zeit waren viele bekannte Persönlichkeiten beteiligt an der Erstellung und Herausgabe dieser Musikzeitschrift. So war einst Hermann Wolff – Gründer einer bekannten Konzertagentur – Redaktionsleiter der NBMz.